Gesundheitstipp
Bedeutung der Bewegung für die Gewichtsreduktion
- Nach körperlicher Belastung wird der Appetit weniger. Das liegt
darin begründet, dass unter körperlicher Aktivität Blutzucker verbraucht
wird. Dadurch wird die Insulinsekretion in der Bauchspeicheldrüse zurückgenommen,
der Insulinspiegel im Blut und damit der Appetit nehmen ab.
- Intensive körperliche Aktivitäten erhöhen auch nachfolgend die Stoffwechselaktivität.
Nach stärkeren Belastungen ist der Stoffwechsel bis zu 24 Stunden gesteigert.
- Speziell wird durch das Training die Aktivität der fettverwertenden
Enzyme erhöht. Beim Abbau der Fette werden aus den VLDL- und LDL-Molekülen
(Cholesterin) die positiven HDL-Moleküle aufgebaut.
- Bei einem Versuch, das Gewicht nur durch weniger Essen zu vermindern,
nimmt zwar der Cholesterinwert im Blut ab, damit aber auch das positive
Blutfett, der HDL-Wert. Weniger Essen und mehr Bewegung gehören also
zusammen wie die beiden Seiten einer Münze.
- Bei Fastenkuren wird oft auch Muskeleiweiß eingeschmolzen. Es kommt
zu einer katabolen Situation. Dem kann durch den muskelaufbauenden Effekt
der körperlichen Aktivität gegengesteuert werden. Mit dem körperlichen
Training kann man also gezielt die Fettmasse vermindern.
- Die Hälfte der Gewichtsabnahme sollte durch diätetische Einschränkung,
die andere Hälfte durch Bewegung angestrebt werden.
- Das Sportprogramm sollte dabei dem Prinzip der Steigerung
folgen, d.h. man sollte mit geringen „Dosen“ beginnen und diese
entsprechend der zunehmenden Leistungsfähigkeit steigern

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