Gesundheitstipp
6 Übungen für den
perfekten Start in den Tag
Zunächst einmal fangen Sie morgen früh damit an, Ihren Körper auf das
Aufstehen vorzubereiten. Sie haben acht Stunden, vielleicht auch
länger gelegen. Kein Wunder, dass Sie nicht so rasch in die Gänge
kommen – immerhin sind Ihre Muskeln über Nacht etwas eingerostet. Also
machen Sie es wie eine Katze. Räkeln und strecken Sie sich im Bett
erst einmal ausgiebig. Dann legen Sie sich auf den Rücken, heben Ihre
Beine leicht angewinkelt in die Höhe und fahren in der Luft ein
bisschen Fahrrad. So bringen Sie Ihren Körper auf Betriebstemperatur
und lockern Ihre Muskeln. Danach steht Ihnen nichts mehr im Wege Sie
können jetzt mit unseren sechs Übungen beginnen.
1 Bett-Brücke.
Stärkt Ihre Rückenmuskeln, Schultern Bauchmuskeln
und die Beinbeuger.
Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie Ihre Füße auf. Ober- und
Unterschenkel sollten im Kniegelenk einen rechten Winkel bilden. Heben
Sie nun Ihr Gesäß an, bis Oberkörper und Oberschenkel eine Linie
bilden. Für Profis: Sie können zusätzlich noch ein Bein gerade
ausstrecken.

2 Rücken-Rolle.
Dehnen Sie Ihren Rücken.
Legen Sie sich auf Ihr Bett. Nun ziehen Sie Ihre Beine angewinkelt zur
Brust und umfassen sie mit Ihren Armen. Ziehen Sie sie so dicht heran,
bis Sie eine leichte Dehnung im Rücken spüren. In dieser Stellung
verharren Sie, können aber auch noch etwas nach links oder rechts
rollen.

3 Machen Sie es den Katzen nach für eine bewegliche Wirbelsäule.
Knien Sie sich im Bett in den Vierfüßlerstand. Ihre Hände sollten sich
senkrecht unter Ihren Schultern befinden. Jetzt drücken Sie Ihren
Rücken rund nach oben und rollen den Kopf zur Brust ein. Halten Sie
diese Position – dann kommt die Gegenbewegung: Führen Sie Ihren Kopf
wieder nach oben und drücken Sie den Rücken Richtung Boden.

4 Brust Spannung – für starke Brustmuskeln.
Setzen Sie sich auf die Bettkante. Führen Sie Ihre Arme hinter den
Rücken und umfassen Sie dort mit einer Hand das andere Handgelenk. Nun
heben Sie die Arme gestreckt an, langsam immer ein Stück höher, bis
Sie die Dehnung spüren.

5 Schneider - Sitz. Dehnen Sie Ihre Adduktoren.
Setzen Sie sich hin, entweder auf die Matratze oder auf den Fußboden.
Nun ziehen Sie Ihre Beine an sich heran. Legen Sie die Fußsohlen
aneinander und Ihre Unterarme auf Ihre Unterschenkel. Drücken Sie nun
mit Ihren Ellenbogen Ihre Knie leicht zum Boden, bis Sie die Dehnung
in den Beininnenseiten spüren. Wenn Sie Meniscusprobleme haben, lassen
Sie diese Übung bitte weg!

6 Der Schritt in den Tag – für Kraft in Gesäß und Schenkeln.
Stellen Sie sich mit dem Rücken zu Ihrem Bett. Winkeln Sie ein Bein
nach hinten ab und legen Sie den Unterschenkel mit dem Schienbein auf
die Matratze. Beugen Sie das andere Bein vorsichtig sodass Sie in
Schrittstellung gehen. Dann drücken Sie Ihr Bein wieder hoch – aber
nicht so weit, dass es ganz durchgedrückt ist. Wenn Sie unter
Knieproblemen leiden, achten Sie darauf, dass Sie ihr Gelenk nicht
stärker als 90°, also in den rechten Winkel, durchdrücken.


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