Gesundheitstipp
Sommerzeit ist Laufzeit
Für das optimale Laufen ist neben der Auswahl der richtigen Schuhe und
des Trainingspensums (falsch: zu viel in zu kurzer Zeit) auch die Lauftechnik
von großer Bedeutung.
Deshalb sollte sie ebenfalls einmal unter die Lupe genommen werden.
Folgende Kriterien spiegeln eine gute Lauftechnik wieder:
- der Oberkörper ist inklusive der Hüfte gestreckt und leicht nach
vorn gebeugt
- der Kopf ist aufgerichtet, der Blick nach vorn gerichtet
- die Schulterachse ist ruhig und entspannt, die Schultern hängen
locker
- Ober- und Unterarm bilden in etwa einen rechten Winkel der Weg der
Arme ist begrenzt: Die Hände schlagen beim Dauerlauf nicht hinter den
Hüftknochen zurück, der Ellenbogen kommt nicht vor den Hüftknochen
- die Unterarme arbeiten parallel und unterstützen aktiv die gesamte
Laufbewegung. Die Arme pendeln beim Gang gegenläufig zu den Beinen
- der Oberkörper rotiert nicht!
- der Fußaufsatz ist aktiv und erfolgt immer mit der Ferse auf der
Außenseite des Fußes
- Gewichtsverlagerung nach vorne, das Hüftgelenk des Standbeins wird
nach hinten gedehnt
- die Abrollphase erfolgt über den Fußaußenrand
Um die Kriterien für eine gute Lauftechnik erfüllen zu können, ist
eine ausreichende Dehnbarkeit der Muskulatur unerlässlich. Deshalb das
Dehnen nach dem Lauftraining nicht vergessen!
Mit Einhaltung dieser Kriterien können Sie Ihre Lauftechnik
verbessern.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Laufen!

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