Gesundheitstipp

Blutdruck und Bluthochdruck

Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Aber wie entsteht Blutdruck überhaut, wann ist er erhöht und was kann man dagegen machen?

Der Blutdruck wird durch die Pumpleistung des Herzens erzeugt, um den Widerstand in den Gefäßen zu überwinden und den Körper mit Blut zu versorgen. Er hängt also von der Herzfrequenz und dem Blutauswurf pro Herzschlag (Schlagvolumen) sowie dem Gefäßwiderstand ab. Zieht sich der Herzmuskel zusammen (Systole) wird das Blut, das sich im Herz befindet, in die Hauptschlagadern ausgeworfen. Der höchste Druck in den großen Blutgefäßen während dieser Phase wird als systolischer Druck (=oberer Messwert) bezeichnet. Zwischen zwei Systolen erschlafft der Herzmuskel (Diastole) und der Druck in den Arterien sinkt auf den niedrigsten Wert, den sog. diastolischer Druck (=unterer Messwert).

Optimal ist der Blutdruck wenn er unter 120mmHg (systolisch) und 80mmHg (diastolisch) liegt. Normale Blutdruckwerte liegen unter 139/89mmHg. Ist einer der Werte in Ruhe höher, spricht man von einer Hypertonie (Bluthochdruck). Ist nur der systolische Messwert erhöht, liegt das meist an der altersbedingten, verringerten Elastizität der Gefäßwände und dadurch einem höheren Gefäßwiderstand. Deutlich weniger oft ist nur der diastolische Messwert erhöht.

Egal welche Form des Bluthochdrucks vorliegt, er sollte in jedem Fall behandelt werden, denn die Folgeerkrankungen (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche) können dramatische Konsequenzen haben.

Neben der medikamentösen Behandlung (v.a. für ausgeprägten Bluthochdruck unentbehrlich) spielt körperliche Aktivität für die Behandlung und die Vermeidung von Bluthochdruck eine sehr wichtige Rolle. Vor allem Ausdauer- und Kraftausdauertraining beeinflussen den Blutdruck direkt oder indirekt:
  • Gefäßelastizität wird verbessert, der Gefäßwiderstand sinkt
  • Muskelzusammensetzung wird verbessert und das Körpergewicht positiv beeinflusst
  • das Herz-Kreislaufsystem arbeitet ökonomischer.
Für Hypertoniker (oder die, die es gar nicht erst werden wollen) geeignete Sportarten sind vor allem Ausdauersportarten wie Laufen, Nordic Walking, Langlauf, Radfahren, Schwimmen sowie moderate Kraftausdauerbelastungen wie Gerätetraining oder einige Sportspiele.

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