Gesundheitstipp

Mit Sport aktiv gegen Alzheimer

Die Zahl der Alzheimererkrankungen nimmt stetig zu und bis heute gibt es keine effektiven Therapiemöglichkeiten. So sind allein in Deutschland 1,5 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Umso wichtiger ist aus diesem Grund die Prävention, also die Reduktion der modifizierbaren Risikofaktoren: Körperliche Inaktivität, Rauchen, Hypertonie und Übergewicht, ein niedriges Bildungsniveau, Diabetes und Depressionen. Viele Alzheimer-Fälle könnten Studien zufolge durch körperliche Aktivität vermieden werden. In Europa, Großbritannien und den USA gilt körperliche Inaktivität sogar als größter vermeidbarer Risiko-Faktor.

Der große Nutzen von körperlicher Aktivität für die Hirngesundheit ist längst wissenschaftlich erwiesen. So erkranken Menschen, die keinen regelmäßigen Sport treiben, 38 % häufiger an Alzheimer, als Menschen, die sich regelmäßig körperlich betätigen. Dabei gilt: Je höher die Belastungsintensität, desto geringer das Risiko, an einer Alzheimer-Demenz zu erkranken. Dies geht auf die Tatsache zurück, dass die Hirngesundheit wesentlich von einer ungestörten Durchblutung abhängt – und die kann Sport am besten sicherstellen. Durch intensive und abwechslungsreiche körperliche Aktivität kann die Neubildung von Hirngefäßen gefördert werden, wodurch sich das Fortschreiten einer bestehenden Demenz unter Umständen verlangsamt.

Doch nicht nur durch Sport kann das Alzheimer-Risiko vermindert werden, am effektivsten sind eine Kombination aus Bewegung und eine Ernährungsumstellung auf mediterrane Kost.

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