Osteopathie
Definition:
Osteopathie ist eine vollwertige medizinische
Disziplin in der die manuelle diagnostische und
therapeutische Vorgehensweise bei Funktions-
störungen im Mittelpunkt steht. Ziel der Osteopathie ist die
Wiederherstellung der körperlichen Funktionsfähigkeit durch die
manuelle Beseitigung von Blockaden bzw. Bewegungsverlusten aller
Gewebe. Der Osteopath hilft bei der Selbstheilung!
Osteopathie ist eine sanfte, ganzheitliche Therapie, bei der die
Ursachen erforscht werden und die Selbstregulierungskräfte des
Patienten aktiviert werden.
Berufsbild:
Voraussetzung: Abgeschlossene med. Ausbildung als Arzt oder
Physiotherapeut.
Dauer der Ausbildung: Mindestens 5 Jahre berufsbegleitendes Studium
(hier durch die Internationale Akademie für Osteopathie IAO) mit
internat. Abschlussprüfung.
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung kann die Berufsurkunde für
Osteopathie erlangt werden durch die BAO (Bundesarbeitsgemeinschaft
für Osteopathie). Hierdurch haben wir ein hohes Qualitätskriterium
erreicht, dass uns von nicht vollwertigen Osteopathen unterscheidet!
Bestandteile der Osteopathie:
Kraniosakrale Osteopathie: Komplexe neurologische Untersuchung und
Behandlung
Parietale Osteopathie: Untersuchung und Behandlung des gesamten
Bewegungsapparates
Viscerale Osteopathie: Untersuchungund Behandlung der Inneren Organe
Integration aller fachmedizinischen Gebiete im konservativen Bereich –
ohne chemische Einwirkung
Grenzen der Osteopathie:
Schwere und akute Krankheiten (akuter Herzinfarkt, schwere
Infektionen, schwere psychische Krisen etc.) gehören nicht zum
Arbeitsbereich eines Osteopathen.
Behandlungszeit und Dauer:
Eine Behandlung dauert ca. 45 bis 50 Minuten und findet höchstens
einmal wöchentlich statt.
Nach zwei bis drei Behandlungen wird meisst ein großer
Behandlungserfolg erreicht. Schwere chronische Fälle werden in
größeren Abständen längerfristig behandelt.
Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben!
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